Alltag SenSeKu

Pflegen neuer Gewohnheitsmuster. Freundlichkeit verändert, durch Wahrnehmen: Alltag, Essen, Schlaf und Handeln. Selbsterkenntnis & Gelassenheit.


Mit Freundlichkeit läuft alles leichter.

Man merkt es sofort:
Ein Gespräch wird leichter.
Der Körper wird weniger hart.
Der Ton verändert sich.
Die Situation verliert Reibung.

Die eigentliche Frage ist:
„Wann verliere ich Freundlichkeit — und merke ich es überhaupt?“

Was du isst, wie du schläfst, wie du deinen Tag strukturierst – das ergibt sich aus der Praxis. Nicht durch Regeln. Sondern durch Wahrnehmen.


Was kostet die Kultivierung?

Selbsterkenntnis ist kein Konsumgut.

Die Innere Wetter Praxis ist kein Kurs, den man kauft, und keine Wellness, die man bucht. Sie ist eine Entscheidung für die eigene Handlungsfähigkeit.

  • Die Kosten: 5 Minuten ehrliche Zeit am Abend.
  • Die Investition: Die Bereitschaft, den eigenen Affektgeist zu beobachten.
  • Die Rendite: Souveränität, Klarheit und ein Ende des inneren Kampfes.

Hier gibt es nichts zu kaufen. Es gibt nur etwas zu tun.

„SenGeKu ist ein offener Weg. Es gibt hier nichts zu kaufen, aber alles zu gewinnen: Deine eigene Souveränität.“



Der Fremde


— Wem gehörst du, sonderbarer Mensch?

Keinem.

— Nicht deiner Familie?

Ich liebe Menschen. Aber nicht, weil sie mir gehören.

— Nicht deinem Volk, deinem Land, deiner Kultur?

Ich kenne Menschen, Landschaften und Geschichten. Ein Besitzrecht auf Verbundenheit kenne ich nicht.

— Deinen Freunden?

Wenn sie Freunde sind, müssen sie mir nicht gehören.

— Deiner Arbeit?

Sie ist etwas, das getan wird. Sie ist kein Gott.

— Deinem Erfolg?

Er kommt und geht. Meistens geht er gerade dann, wenn die anderen hinschauen.

— Deinem Körper wenigstens?

Ich pflege ihn. Aber auch er ist kein Eigentum. Er ist ein Vorgang.

— Deiner Gesundheit?

Ich kultiviere die Bedingungen, unter denen Gesundheit entstehen kann. Befehlen kann ich ihr nicht.

— Einer Religion? Einer Lehre? Einem Meister?

Lehren können Wege zeigen. Meister können Hindernisse sichtbar machen. Wer daraus eine neue Abhängigkeit baut, hat nur das Schild an der alten Tür ausgetauscht.

— Dann glaubst du wenigstens an Erleuchtung?

Ich glaube, dass Menschen sehr gern Namen für einen Zustand erfinden, in dem sie glauben endlich nicht mehr weiterlernen zu müssen.

— An die Wissenschaft?

Ich vertraue guter Beobachtung. Und misstraue jedem, der aus einer vorläufigen Beschreibung eine letzte Wahrheit macht.

— An dich selbst?

Welches Selbst meinst du? Das von heute früh, das von gestern oder das, das gerade diese Frage beantwortet?

— Was liebst du dann überhaupt, du heimatloser, glaubensloser, eigentümlicher Mensch?

Freundlichkeit, wenn sie nichts will.

Aufmerksamkeit, wenn sie nichts festhält.

Gelassenheit, wenn sie nicht gleichgültig wird.

Das Sitzen, bis der Lärm nicht mehr erklären muss, wer ich bin.

Den Wind in den Bäumen.

Die Körper, die atmen, leben und sich ordnen.

— Und die Wesen?

Ja. Gerade weil keines davon mir gehört.

— Aber irgendwo musst du doch ankommen wollen.

Nein.

— Wohin gehst du dann?

Dorthin, wo der nächste notwendige Schritt getan werden kann.

— Und was liegt dahinter?

Der nächste notwendige Schritt.

— Das ist alles?

Das ist bereits sehr viel.

Sven Eweleit + ChatCPT 2026 Adaption Charles Baudelaires Der Fremde (L’Étranger)

International Context:
Inner Weather Practice

The Core This is not a technique. It is a process of self-registration. The practice consists of two inseparable parts:

1. Evening: 5-Minute Observation Sit. Do nothing. Observe.

  • Mind: What is happening? (Busy, quiet, chaotic?)
  • Body: How does it feel? (Tense, soft, tired?)
  • Mood: What is the atmosphere? (Irritated, calm, neutral?) Do not change anything. Just observe. Like the weather.

2. Daytime: Three Inquiry Filters Throughout the day, ask yourself:

  • Friendliness: Am I being kind to myself and others?
  • Attentiveness: Am I present? Or absent?
  • Equanimity: Am I steady? Or in „fight mode“? Do not judge. Do not correct. Just notice.

The Connection Observation at night without inquiry during the day is blind. Inquiry during the day without observation at night is empty. Together, they reveal the patterns of your life. This is the Somatic Resource Mode: Living from a place of self-knowledge, not effort.


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