Bewegung SenDoKu


Entscheidend ist der Zustand, aus dem gelernt wird.

In SenDoKu wird nicht nur Form vermittelt.
Entscheidend ist der Zustand, aus dem gelernt wird.
Dieser Zustand entsteht nicht von selbst.
Er wird angeleitet, mitgetragen und mit der Zeit selbst kultiviert.

Die Innere-Wetter-Praxis ist dafür keine Ergänzung,

sondern die Voraussetzung.


Wenn der Körper weicher wird, wird das Leben leichter.

Viele Menschen bewegen sich heute nur noch, um etwas zu erledigen:
zur Arbeit,
zur Küche,
zur nächsten Aufgabe.

Alles schnell.
Alles funktional.
Der Körper kommt kaum hinterher.

Dabei trägt dein Körper jeden Tag mehr Spannung,
als dir bewusst ist.

Nicht nur Rückenschmerz, Nacken, Müdigkeit –
sondern dieser leise Grunddruck,
der nie ganz weggeht.

SenDoKu beginnt genau dort.

Es ist keine Sportart.
Es ist keine Figur, die man perfekt lernen muss.
Es ist auch kein „Training“.

Sondern: ein anderer Umgang mit Bewegung.


FAQ’s
Muss ich etwas können?

Nein.
Hier geht es nicht um Können, Technik oder Leistung. Du kommst so, wie du bist. Mit dem Körper, den du heute hast. Mehr wird nicht vorausgesetzt.

Bin ich dafür beweglich oder fit genug?

Ja.

Denn es wird nichts gefordert, was du erst erreichen müsstest.

Du bewegst dich in deinem Tempo, in deinem Umfang, in deiner Weise.

Ist das hier sportlich, therapeutisch oder spirituell?

Es ist nichts davon im üblichen Sinn.

Es gibt kein Trainingsziel, keine Therapie, keine Lehre, an die du glauben müsstest.

Es ist eine Praxis der Wahrnehmung in Bewegung.

Was das für dich bedeutet, zeigt sich erst mit der Zeit.

Was passiert konkret, wenn ich das erste Mal komme?

Du kommst auf die Wiese.

Du bewegst dich mit den anderen.

Langsam. Ohne Eile.

Es gibt keine Vorstellungsrunde, keinen Leistungscheck, keinen „richtigen“ Einstieg.

Du schaust, was für dich heute möglich ist – und bleibst dabei.

Werde ich korrigiert oder bewertet?

Nein.

Du wirst nicht vorgeführt, nicht beurteilt und nicht gemessen.

Es gibt Hinweise, wenn du sie möchtest –

aber keine Korrektur gegen deinen Körper.

Du bleibst in deiner eigenen Verantwortung.

Was ist, wenn ich müde, unruhig oder innerlich durcheinander bin?

Dann komm genau so.

Es gibt keinen Zustand, den du erst erreichen müsstest.

Müdigkeit, Unruhe, Anspannung – all das gehört zur Praxis dazu.

Du musst damit nichts machen.

Du darfst damit da sein.

Warum draußen – auch bei schlechtem Wetter?

Weil draußen nichts „kontrolliert“ ist.

Wind, Kälte, Wärme, Geräusche gehören dazu.

Der Körper reagiert anders als in geschlossenen Räumen.

Nicht als Herausforderung – sondern als Teil der Wirklichkeit,

in der wir ohnehin leben.

Was unterscheidet das von Yoga, Tai Chi im Park oder einem Sportkurs?

Hier geht es nicht um ein Programm, das du absolvierst.

Und nicht um ein Ziel, das du erreichst.

Die Bewegungen sind ein Rahmen –

aber entscheidend ist, wie du dich dabei innerlich bewegst.

Nicht die äußere Form steht im Vordergrund,

sondern die innere Art, mit dir selbst umzugehen.

Gibt es Altersgrenzen?

Nein.

Du kannst jung kommen oder alt.

Beweglich oder unbeweglich.

Das Alter spielt hier keine Rolle –

nur das, was für deinen Körper heute möglich ist.

Wie oft müsste ich kommen, damit es „wirkt“?

Seltener als einmal im Monat ist meist schwierig.

Dann beginnt man innerlich immer wieder von vorn –

und das kann frustrierend sein.

Ein gewisser Rhythmus hilft,

damit der Körper die Erfahrung überhaupt aufnehmen kann.

Wie oft genau, zeigt sich mit der Zeit.

Kann ich einfach nur mal schauen?

In einiger Entfernung ja.

Direkt in der Gruppe eher nicht.

Denn die gemeinsame Ruhe ist Teil der Praxis

– und würde durch reines Zuschauen gestört.

Wenn du erst einen Eindruck bekommen möchtest,

sprich uns vorher an.

Dann finden wir einen stimmigen Weg.

Was kostet das?

Die Zeit des Meisters 🙂

In öffentlichen Parks darf keine Teilnahmegebühr erhoben werden.

Im Sommer wird das Angebot (voraussichtlich) im Rahmen von Sport im Park ehrenamtlich gefördert.

Dann ist die Teilnahme kostenfrei.

Auch außerhalb dieses Rahmens ist die Teilnahme nicht an ein Geben der Teilnehmenden gebunden.

Du kommst, ohne etwas zahlen oder geben zu müssen.

Ohne Erwartung.

Ohne Gegenleistung.

Wenn du jedoch Menschen, Initiativen oder Unternehmen kennst,

die diese Arbeit im Hintergrund unterstützen möchten,

ohne Einfluss auf Inhalt oder Praxis,

dann kannst du den Kontakt gern weitergeben.

Worum es hier wirklich geht

SenDoKu ist kein Sportprogramm.
Es ist kein Training.
Und es ist keine Technik zur Selbstoptimierung.

Hier geht es um etwas Einfacheres – und zugleich Tieferes:

Du lernst, dich zu bewegen,
ohne ständig gegen dich selbst zu arbeiten.

Nicht perfekt.
Nicht stark.
Nicht „richtig“.

Sondern so, dass der Körper von innen her weicher wird.

Mit der Zeit taucht dabei etwas auf, das man nicht üben kann:

innere Schönheit.
Sie zeigt sich nicht in Formen,
sondern in dem Moment, in dem Bewegung nicht mehr gezwungen ist.

Das hier ist kein Kurs mit Ziel.
Es ist ein Weg.
Und jeder geht ihn anders.


Niemals Fertig, immer wieder neu.

Alter Mann und seine Übungen.
Draußen bei jedem Wetter, zu allen Jahreszeiten.
Du kommst regelmäßig, lernst die äußere Form.
Du stellst freundlich weise Fragen.
Bekommst eine Ahnung davon, worum es geht.
Du sitzt täglich in Stille, und lernst über dich.
Dann beginnt Deine Praxis.

Sven Eweleit

SenGeKu Kulturpraxis Jahrtausende alte Tradition in zeitgemäßer Weiterentwicklung.


Was heute als normal gilt, macht dich krank

Der FFF-Modus (Fight–Flight–Freeze) wird im Alltag oft für normal gehalten:

  • „Ich funktioniere halt unter Druck“
  • „Ohne Stress komm ich nicht in Gang“
  • „Ich bin halt angespannt – gehört dazu“

Doch das ist ein Trugschluss.

Daueranspannung ist keine Stärke – sondern ein schleichendes Systemversagen.
Je länger du im FFF-Modus bleibst, desto mehr baut sich Grundanspannung auf – still, aber stetig.

Und das kostet dich:

  • 👎 Energie – weil du gegen dich selbst arbeitest
  • 👎 Konzentration – weil dein Gehirn im Überlebensmodus hängt
  • 👎 Gesundheit – weil Entzündung und Dysregulation wachsen
  • 👎 Handlungsspielraum – weil du immer reaktiver wirst

Im Extremfall führt dieser Zustand sogar zu neurodegenerativen Prozessen – weil Reparatur und Regeneration systematisch unterdrückt werden.

Das Tragische: Der RR-Modus (Ruhe & Reparatur) ist kein „Rückzug“ – er ist easy, hoch-effizient und gesund. Du arbeitest nicht *weniger* – sondern aus einem besseren Zustand heraus.

RR-Modus = nicht Rückzug, sondern Ressourcenmodus.
Wer darin lebt, kann klar denken, langfristig handeln, echte Kraft aufbauen – und dabei gesund bleiben.

SenDoKu ist keine Spielart von Bewegung, sondern ein gezielter Ausstieg aus einem verhärteten Körperzustand, der sich über Jahre aufgebaut hat –

Grundspannung – das stille Gift im Gewebe

Wenn du über Jahre im FFF-Modus funktionierst, baut sich etwas auf, das kaum jemand bemerkt – weil es sich langsam festsetzt:

Grundspannung. Ein unterschwelliger Dauertonus, der deine Muskeln, dein Bindegewebe und deine Wahrnehmung verändert.

Was passiert dabei?

  • Dein Körper bleibt in Alarmbereitschaft – auch wenn du ruhst.
  • Das Bindegewebe (Faszien) zieht sich schleichend zusammen – Bewegung wird enger, steifer, schmerzhafter.
  • Du spürst dich weniger – aber funktionierst mehr.

Diese Grundspannung wird oft für „normal“ gehalten – ist aber ein stiller Stressspeicher.
Auf Dauer ist sie ein idealer Nährboden für Erschöpfung, Schmerzsyndrome, depressive Zustände – bis hin zu neurodegenerativen Erkrankungen.

SenDoKu beginnt genau dort:

In der langsame, bewussten Bewegung wird diese tiefe Grundspannung zuerst sichtbar – und dann Schicht für Schicht aufgelöst:

  • Du lernst dich wieder zu spüren – nicht als Idee, sondern im Körper.
  • Du erlaubst dem Gewebe, weich zu werden – durch Aufmerksamkeit, nicht durch Dehnen.
  • Du schaffst Raum – innen wie außen.

Es ist kein Training – es ist Entschichtung.
Und es ist ein Weg zu einem Körper, der nicht ständig kämpft.


Was sich verändert, wenn du langsamer wirst

Wenn du einen Schritt bewusst machst,
nur minimal langsamer als sonst,
merkst du sofort etwas:

Der Körper wird weicher.
Der Atem ruhiger.
Der Kopf klarer.

Das ist kein Trick.
Das ist Biologie.

Der Körper schaltet um –
weg vom inneren Kampfmodus,
hin zu einem Zustand, in dem er sich selbst regulieren kann.


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