SenGeKu – KulturPraxis der Weisheit
SenGeKu beschreibt eine einfache, aber weitreichende Idee:
Weisheit entsteht durch Kultivierung – im Körper, im Denken und im Alltag.
Die Praxis verbindet drei Bereiche:
- Sen – Weisheit
Klar sehen, ohne Eile. Die Fähigkeit, Innen- und Außenwelt differenziert wahrzunehmen. - Ge – Gesundheit
Ein Nervensystem, das im Ruhe- und Reparaturmodus arbeiten kann.
Präsenz statt Dauerstress. - Ku – Kultivierung
Der Prozess, in dem Wahrnehmung, Verhalten und Lebensführung langsam stimmig werden.
SenGeKu ist keine Methode, kein Kurs und kein Programm.
Es ist eine KulturPraxis:
eine schlichte, nüchterne Art, den Alltag so zu gestalten,
dass Weisheit überhaupt entstehen kann.
Das Material dieser Praxis ist nicht Kunst, Symbolik oder Ritual,
sondern:
- Atem
- Körperwahrnehmung
- Umgang mit Stress
- Entscheidungen im Alltag
- Präsenz in Beziehungen
- der eigene innere Prozess
In diesem Sinne steht SenGeKu in einer Linie mit Joseph Beuys’ Idee der „sozialen Plastik“ –
allerdings ohne künstlerische Inszenierung:
Der Alltag selbst wird zum Raum kultivierter Gestaltung.
SenGeKu bietet dafür Orientierung, Grundlagen und Praxiswege.
Es ist offen, prozesshaft und wächst organisch –
immer mit dem Ziel:
Weisheit ermöglichen.
Dort, wo Menschen leben.
Drei Wege – Eine Praxis
SenGeKu entfaltet sich in drei miteinander verbundenen Bereichen:
Stilles Sitzen (SenZaKu), Kontemplative Bewegung (SenDoKu) und der gelebte Alltag (SenSeKu).
Sie bilden zusammen eine einzige, zusammenhängende Kultivierung.
Die Reihenfolge ist nicht entscheidend.
Jeder Bereich kann der erste Schritt sein.
Mit der Zeit greifen sie ineinander – von selbst, aus eigener Erfahrung.
SenSeKu – Der gelebte Alltag
SenSeKu ist der Ort, an dem Kultivierung zu gelebter Wirklichkeit wird.
Hier zeigt sich, ob Stille und Bewegung ihren Platz im täglichen Handeln finden: in einfachen Tätigkeiten, in Entscheidungen, in Begegnungen, im Umgang mit sich selbst. SenSeKu ist keine zusätzliche Übung, sondern das Weiterführen dessen, was sich in Stille und Bewegung zeigt.
Es ist der Bereich, der alles verbindet – oft unscheinbar, aber wesentlich. Ob er der Anfang ist oder später dazukommt, spielt keine Rolle. Er macht den Weg umfassend.
SenDoKu – Die kontemplative Bewegung
In SenDoKu wird sichtbar, was im Inneren wirkt. Die langsamen Formen – Tai Chi, QiGong, die 24er Peking-Form, Sen Qi-Yoga – bringen körperliche Muster und alte Spannungen an die Oberfläche. Die Bewegung führt nicht „weg“, sondern in die Tiefe: Sie zeigt, wie Geist und Körper zusammenarbeiten – oder aneinander vorbeilaufen. Wer über Bewegung einsteigt, verwendet den Körper als Spiegel. Mit der Zeit ergänzen Stille und Alltag diese Erfahrung und geben ihr Richtung.
SenZaKu – Das stille Sitzen
SenZaKu ist der schlichte Anfang: Sitzen, Wahrnehmen, Dasein. Hier taucht auf, was sonst verdeckt bleibt – Gedanken, Impulse, Widerstände, das innere Wetter. Stilles Sitzen ist kein Rückzug, sondern ein offenes Hinsehen. Es legt die Grundlage für alles Weitere, ganz gleich, wo man beginnt. Mit der Zeit vertieft sich diese Klarheit durch die Erfahrung in Bewegung und Alltag.
Warum gibt es so viele Bereiche?
Weil das Leben viele Türen hat – und jede führt zur gleichen Praxis.
Es gibt Menschen, die zuerst im Alltag spüren,
dass sie nicht mehr bei sich sind.
Andere finden über Bewegung zurück zu sich.
Wieder andere durch Stille.
Darum hat SenGeKu drei Wege,
die zusammen eine einzige Kultivierung bilden:
- SenSeKu – Alltag
- SenDoKu – Bewegung
- SenZaKu – Stilles Sitzen
Man muss keinen bestimmten Weg wählen.
Jeder Einstieg ist richtig.
Mit der Zeit greifen sie ineinander – von selbst.
Warum Übersetzungen?
Weil Weisheit keine Erfindung ist – sondern eine Weitergabe.
Viele Grundlagen zeitloser Kultivierung
liegen in alten daoistischen und buddhistischen Schriften.
Sie zeigen, wie Menschen seit Jahrtausenden
mit Körper, Geist und Welt umgehen.
Die Übersetzungen dienen dazu:
- die ursprüngliche Klarheit zugänglich zu machen
- jenseits von Esoterik oder westlicher Überformung
- als Orientierung, nicht als Religion
- damit Suchende nicht im Dickicht aus Mythen und Methoden hängenbleiben
Sie sind kein „Zweck an sich“,
sondern ein Teil der gleichen Praxis:
klar sehen lernen.
Warum wissenschaftliche Papers?
Weil Weisheit heute neu erklärt werden muss – damit moderne Menschen sie verstehen können.
Die Zenodo-Papers verbinden:
- Neurowissenschaft
- Stressforschung
- Polyvagaltheorie
- Embodiment
- Kultivierungsprozesse
mit der Frage:
Was braucht ein Mensch biologisch und psychologisch, um klar denken, fühlen und handeln zu können?
Sie bieten Brücken für:
- Wissenschaftler*innen
- Ärzt*innen
- Therapeut*innen
- Menschen, die nicht über Spiritualität einsteigen
- Dana-Unterstützer, die wissen wollen, worin sie investieren
Auch sie sind Teil der gleichen Aufgabe:
Weisheit ermöglichen. Auf eine Weise, die in dieser Zeit Sinn ergibt.
Worum es im Kern geht
SenGeKu beginnt im Inneren:
bei Atem, Bewegung, Stille und dem gelebten Alltag.
Doch diese Kultivierung bleibt nicht bei der Person stehen.
Wenn ein Mensch klarer sieht, verändert sich auch sein Blick auf die Welt:
Gewohnheiten, die nicht mehr tragen.
Strukturen, die zu viel Druck erzeugen.
Entscheidungen, die sich nicht mehr stimmig anfühlen.
Nicht als Empörung,
nicht als Moral,
sondern als feiner Unterschied zwischen „das tut gut“ und „das schadet“.
Mit der Zeit entsteht daraus ein natürlicher Prozess:
- etwas fällt auf
- es wird geprüft
- es wird mehrfach von innen und außen betrachtet
- und erst dann bekommt es Sprache
So entstehen Gedanken, Texte, Fragen.
Manches bleibt persönlich,
manches wird zu einem Artikel, einer Übersetzung, einem Paper.
Nicht weil „Forschung“ geplant war,
sondern weil Klarheit nach Ausdruck sucht
– und die Welt an manchen Stellen etwas anderes bräuchte.
So bewegt sich SenGeKu zwischen Innen und Außen:
Kultivierung verändert den Blick. Der Blick verändert das Handeln. Und das Handeln verändert die Welt – leise, aber spürbar.
Darum umfasst SenGeKu mehrere Bereiche.
Nicht, weil es viele Themen sein sollen,
sondern weil sich Kultivierung auf viele Arten zeigt.
„SenGeKu ist der Versuch, Weisheit im 21. Jahrhundert wieder zu einer lebbaren Wirklichkeit zu machen – im Körper, im Alltag und im Denken. Deshalb umfasst die Praxis Bewegung, Stille, Übersetzungen, Forschung und gesellschaftliche Reflexion: Alles gehört zu einer einzigen Kultivierung.“
Was ist SenGeKu?
Eine KulturPraxis der Weisheit. Schlicht. Tief. Im Alltag verankert.
SenGeKu beschreibt eine einfache Idee:
Weisheit entsteht nicht im Kopf, sondern im Leben – durch Kultivierung.
Im Körper.
Im Denken.
In den Entscheidungen des Alltags.
„Sen – Ge – Ku“ bedeutet:
Sen – Weisheit
Klar sehen, ohne Eile. Die Welt innen und außen erkennen, wie sie ist.
Ge – Gesundheit
Ein Nervensystem, das nicht im Dauerstress brennt,
sondern sich regulieren kann.
Ku – Kultivierung
Der Prozess, in dem Wahrnehmung, Verhalten und Lebensführung
langsam stimmig werden.
SenGeKu ist keine Methode.
Kein Kurs.
Kein System.
Es ist eine KulturPraxis:
eine stille, klare Art, das eigene Leben so zu gestalten,
dass Weisheit überhaupt entstehen kann.
Der Alltag wird zum Übungsfeld:
Atem
Körperwahrnehmung
Umgang mit Stress
Entscheidungen
Bewegung
Beziehungen
das innere Wetter
Im Sinne von Joseph Beuys’ Idee der „sozialen Plastik“
wird hier nicht Kunst inszeniert,
sondern der Alltag selbst gestaltet.
Nicht spektakulär.
Sondern still.
Und wirksam.
Die drei Wege – eine Praxis
SenSeKu – Der gelebte Alltag
Hier zeigt sich, ob die Praxis wirkt.
In kleinen Entscheidungen, im Umgang mit Stress,
in Freundlichkeit, Aufmerksamkeit und Gelassenheit.
SenSeKu ist der Ort, an dem alles zusammenkommt.
SenDoKu – Die kontemplative Bewegung
Langsame Formen (Tai Chi, QiGong, SenQi Yoga)
bringen alte Spannungen an die Oberfläche.
Nicht als Technik, sondern als Spiegel.
Der Körper wird weich, und die Wahrnehmung wird klar.
SenZaKu – Das stille Sitzen
Sitzen. Wahrnehmen.
Das innere Wetter kennenlernen.
Keine Ziele, keine Technik.
Der schlichte Anfang,
der über Jahre tief wird.
